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Leitlinien der Deutschen Gesellschaft -

Leitlinien der Deutschen Gesellschaft f r Neurologie Restless Legs Syndrom RLS und Periodic Limb Movement Disorder PLMD Was gibt es Neues

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	Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 
Restless Legs Syndrom (RLS) und Periodic Limb Movement 
Disorder (PLMD) 
Was gibt es Neues? 
Diagnose / Zusatzuntersuchungen: 
Die Minimal-Kriterien zur Diagnose RLS wurden in einer Konsensuskonferenz des 
National Institute of Health revidiert und als₄essentielle Kriterien錀 publiziert 
(Allen et al 2003). 
Unter den Zusatzkriterien wurde erstmals ein positives Ansprechen auf eine 
dopaminerge Therapie als diagnostisch bestigendes Kriterium eingefﰀgt: 
L-Dopa-Test: Ansprechen auf L-Dopa (100 mg abends oder nach Einsetzen der 
Symptome am Tag) erhrtet die Diagnose, eine fehlender Effekt schlie�t ein RLS 
jedoch nicht aus. 
Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick 
Die Diagnose RLS wird anhand der klinischen Symptome gestellt. Die 4 essentiellen 
Kriterien beinhalten (1) 
einen Bewegungsdrang der Beine meist assoziiert mit sensiblen 
Stungen
 unterschiedlicher Qualitt oder Schmerzen, (2) 
der ausschlie�ich in Ruhe und 
Entspannung auftritt
(3) durch 
Bewegung gebessert
 wird oder sistiert. (4) Eine 
cirkadiane Rhythmik
 mit �berwiegen der Symptome am Abend und in der Nacht ist Teil 
der Erkrankung. 
Neben idiopathischen Formen mit familirer Hufung sind unter den symptomatischen 
RLS Formen besonders Stungen des Eisenstoffwechsels (niedriges Ferritin!) oder ein 
RLS bei Urmie, sowie RLS whrend der Schwangerschaft zu beachten 
Polysomnographische Untersuchungen mit Nachweis von Periodic Leg Movements im 
Schlaf (PLMS) und im Wachen (PLMW) und einem gestten Schlafprofil unterstﱴzen 
die Diagnose. 
Sog. „Mimics錀 von RLS können differentialdiagnostische Schwierigkeiten bereiten. Ein 
RLS sollte von Polyneuropathien (PNP), nächtlichen Muskelkrmpfen, lagebedingten 
Mi�mpfindungen und psychischen Erkrankungen abgegrenzt werden (Lesage und 
Hening 2004). Es ist jedoch beschrieben, daß RLS-Symptome auch häufig mit PNP und 
depressiven Erkrankungen oder Angststungen assoziiert sind. 
Therapie erster Wahl ist die Behandlung mit L-DOPA  oder Dopaminagonisten. In 
Deutschland sind bislang die Prparate Restex®, Adartrel® und Sifrol® fﰀr die 
Indikation RLS zugelassen. Kontrollierte Studien haben die Wirksamkeit von Ropinirol 
(A) und Pramipexol (A) an  ausreichend gr濟en Patientenpopulationen weltweit gezeigt. 
Fﱲ andere Dopaminagonisten wie Cabergolin (A), Pergolid (A) sowie fﰀr Rotigotin (B) 
und Lisurid-Pflaster (B) konnten ebenfalls Wirksamkeit und Vertrglichkeit bei RLS 
nachgewiesen werden, wobei die Anzahl der bisher eingeschlossenen Patienten jedoch 
deutlich kleiner ist. Fﱲ Rotigotin- und Lisurid-Pflaster sind Studien mit ausreichend 
gr濟en Patientenpopulationen bisher nur als Abstracts publiziert. In der Regel ist eine 
sehr kleine Tagesdosis ausreichend, was einem Bruchteil der Dosis bei der Behandlung 
des Morbus Parkinson entspricht.  
Augmentation ist die wichtigste zu beachtende Nebenwirkung dopaminerger Therapie bei 
RLS und tritt vor allem unter L-DOPA Therapie auf. Augmentation bedeutet u.a. eine 
Zunahme der RLS Symptome tagsﱢer bei abendlicher Einnahme von L-DOPA 
oderDopaminagonisten und ist eine ernst zunehmende Nebenwirkung, die meist zu einer 
쐀nderung in der Dosierung oder Verteilung oder zum Absetzen des Medikamentes führt. 
Einleitung 
1. Definition und Symptomatik 
Das Restless Legs Syndrom (RLS) zhlt mit einer altersabhängigen Prvalenz von 3-10% der 
kaukasischen Bevölkerung zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Der Schweregrad 
kann sehr unterschiedlich ausgeprgt sein.  Das RLS ist charakterisiert durch einen 
erheblichen Bewegungsdrang der Beine, der gewhnlich begleitet oder verursacht wird durch 
unangenehme, oft quende Parthesien der Beine, seltener auch der Arme, die 
ausschlie�ich in Ruhesituationen, ganz besonders ausgeprgt in den Abend- und 
Die Ausprgung der Symptomatik folgt einer zirkadianen Rhythmik, die sich umgekehrt 
proportional zur Kpertemperaturkurve ver棤lt und somit eine Zunahme der Beschwerden 
am Abend bis kurz nach Mitternacht bewirkt. Dies kann zu Ein- und Durchschlafstungen 
mit resultierender Tagesmüdigkeit und Erschöpfung fﱨren, die nicht selten der Grund fﱲ die 
erste Konsultation beim Arzt sind. In diesen Fllen zeigt das Schlafprofil eine ver泤ngerte 
Einschlaflatenz, häufigere Arousals und Wachphasen, eine Verringerung der Tiefschlaf- und 
REM-Phasen sowie der Schlafeffizienz im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen. 
Außerdem lassen sich bei ca. 80% der RLS-Patienten polysomnographisch oder aktimetrisch 
periodische Beinbewegungen (PLM= periodic leg movement) im Schlaf (PLMS) und im 
Wachzustand (PLMW) nachweisen. PLM sind definiert als mindestens 4 aufeinanderfolgende 
Bewegungen von 0,5 – 10 sec Dauer in Intervallen von 5-90 sec. Diese können uni- oder 
bilateral, simultan oder alternierend auftreten und sind häufig durch eine Dorsalflexion des 
Sprunggelenkes bzw. der Großzehe charakterisiert (Zucconi et al. 2006).  
2. Obligate Diagnosekriterien eines Restless Legs Syndroms  
Essentielle Kriterien 
1. Bewegungsdrang der Beine, gewöhnlich begleitet von oder verursacht durch unbehagliche 
und unangenehme Empfindungen in den Beinen. (Manchmal besteht der Bewegungsdrang 
ohne die unangenehmen Empfindungen, und manchmal sind zustzlich zu den Beinen auch 
die Arme oder andere Krperregionen betroffen). 
2. Der Bewegungsdrang und die unangenehmen Empfindungen beginnen oder verschlechtern 
sich whrend Ruhezeiten oder bei Inaktivitt wie Sitzen oder Liegen. 
3. Der Bewegungsdrang und die unangenehmen Empfindungen werden durch Bewegung wie 
Laufen oder Dehnen teilweise oder vollstndig gebessert. Die Besserung hlt zumindest so 
lange an, wie diese Aktivitt ausgeführt wird.  
4. Der Drang, sich zu bewegen und die unangenehmen Empfindungen sind abends oder 
nachts schlimmer als whrend des Tages oder treten ausschlie�ich am Abend oder in der 
Nacht auf. (Wenn die Symptome sehr stark sind, kann es sein, dass die Verschlechterung 
abends oder nachts nicht mehr bemerkbar ist, aber sie muss früher einmal bestanden haben).  
Supportive Kriterien fﱲ die Diagnose eines Restless Legs Syndroms  
Familienanamnese 
Die Prvalenz des idiopathischen RLS ist unter Ange棶rigen ersten Grades von RLS-
Patienten drei- bis fünfmal so hoch wie bei Personen ohne RLS. Oder: Mehr als 50% der 
Patienten mit einem idiopathischen RLS haben eine positive Familienanamese.  
Ansprechen auf dopaminerge Therapie 
Nahezu alle RLS-Patienten zeigen einen zumindest initial positiven therapeutischen Effekt 
nach Gabe von L-Dopa oder niedrigen Dosen von Dopaminagonisten. Der initiale Effekt 
bleibt jedoch nicht immer konstant. Die Validierung eines L-DOPA Testes zeigt eine hohe 
Sensitivitt von 88% bei einer Spezifitt von 100% bei einem Cutt-Off-Wert von 50% , d.h. 
bei einer 50% Verbesserung wird der Test als positiv gewertet (Stiasny-Kolster et al 2006). 
Periodische Beinbewegungen (im Wachzustand oder im Schlaf) 
Periodische Beinbewegungen im Schlaf (Periodic Leg Movements in Sleep – PLMS) mit 
einer Hufigkeit von  5 / Stunde treten bei mindestens 85% der erwachsenen RLS-Patienten 
auf. PLMS können jedoch auch im Rahmen anderer Erkrankungen oder in bis zu 60 % bei 
Gesunden in höherem Lebensalter vorkommen. Bei gesunden Kindern sind PLMS nicht so 
棤ufig wie bei Erwachsenen. 
Assoziierte Charakteristika des RLS 
Klinischer Verlauf 
Der Verlauf der Erkrankung kann erheblich variieren. Der durchschnittliche Beginn der 
Beschwerden wird bei Patienten mit familiem RLS hfig vor dem 30. Lebensjahr 
angegeben (Winkelmann et al 2002).Die eher langsame Progredienz der Symptomatik bei der 
idiopathischen (familiren) Form fﱨrt meist erst zwischen dem 50.-60. Lebensjahr zu einer 
Therapiebedürftigkeit. In 10-20 % können die Beschwerden aber schon in der Kindheit oder 
im Jugendalter beginnen (Bassetti et.al. 2001). Bei manchen Patienten insbesondere mit 
Kindern und Jugendlichen auftreten, wobei die RLS-Symptomatik in dieser Altersgruppe 
淶glicherweise in vielen Fllen hufig als₄Hyperaktivitätssyndro涓 oder 
萀Wachstumsschmerze溓 verkannt wird. 
Die Schwere der Ausprgung des RLS kann anhand einer von der Internationalen Restless 
Legs Syndrome Study Group validierten Schweregradskala (IRLS) (Walters et al, IRLSSG 
2003) quantifiziert werden (IRLS Gesamtscore: 0=kein RLS, ; 1 – 10 = gering, 11 – 20 = 
m�g, 21 – 30 = stark, 31 – 40 = sehr stark). (siehe Tab.1) 
Tab. 1: IRLS 
(kann bezogen werden bei MAPI-Research Trust, [email protected]) 
Beurteilungsbogen zum Restless Legs Syndrom 
International RLS Severity Scale (IRLS)  
(Untersucher-Version) 
Bitte lassen Sie den Patienten/die Patientin in den folgenden zehn Fragen den 
Schweregrad seiner/ihrer Beschwerden einschtzen. Die Beurteilung sollte der Patient/die 
Patientin vornehmen und nicht der Untersucher, aber der Untersucher sollte fﰀr 
Erk泤rungen zur Verfﰀgung stehen, falls dem Patienten/der Patientin etwas unklar ist. Der 
Untersucher kreuzt die Antworten des Patienten/der Patientin auf dem Fragebogen an. 
In den letzten 2 Wochen蔠
(1) Wie stark wﰀrden Sie die RLS-Beschwerden in Ihren Beinen oder Armen
einschzen? 
Sehr  
Ziemlich  
䷤�ig  
Leicht 
Nicht vorhanden 
(2) Wie stark wﰀrden Sie Ihren Drang
einschzen, sich wegen Ihrer RLS-Beschwerden 
bewegen
zu mﱳsen? 
Sehr 
Ziemlich 
䷤�ig  
Leicht  
Nicht vorhanden  
(3) Wie sehr wurden die RLS-Beschwerden in Ihren Beinen oder Armen durch Bewegung 
gelindert
�berhaupt nicht gelindert 
Ein wenig gelindert 
M�ig gelindert 
Vollstndig oder fast vollstndig gelinder 
Es mußten keine RLS-Beschwerden gelindert werden 
In der letzten Woche蔠
(4) Wie sehr wurde Ihr Schlaf
durch Ihre RLS-Beschwerden gestt
Sehr 
Ziemlich 
䷤�ig 
Leicht 
�berhaupt nicht 
(5) Wie müde
oder schlfrig
waren Sie tagsﰀber
wegen Ihrer RLS-Beschwerden? 
Sehr 
Ziemlich 
䷤�ig 
Ein wenig 
�berhaupt nicht 
(6) Wie stark waren Ihre RLS-Beschwerden insgesamt
Sehr 
Ziemlich 
䷤�ig 
Leicht 
Nicht vorhanden 
(7) Wie oft
Sehr oft (das hei� an 6 bis 7 Tagen in der Woche) 
Oft (das hei� an 4 bis 5 Tagen in der Woche) 
Manchmal (das hei� an 2 bis 3 Tagen in der Woche)
Selten (das hei�t an einem Tag in der Woche)  
�berhaupt nicht  
In der letzten Woche蔠
(8) Wenn Sie RLS-Beschwerden hatten, wie stark waren diese durchschnittlich?  
Sehr (das hei� an 8 Stunden oder mehr an einem 24-Stundentag) 
Ziemlich (das hei� an 3 bis 8 Stunden an einem 24-Stundentag) 
M�g (das hei� an 1 bis 3 Stunden an einem 24-Stundentag) 
Leicht (das hei� an weniger als 1 Stunde an einem 24-Stundentag) 
Nicht vorhanden 
(9) Wie sehr haben sich Ihre RLS-Beschwerden auf Ihre Fhigkeit ausgewirkt, Ihren 
Alltags瓤tigkeiten
nachzugehen, z. B. ein zufriedenstellendes Familien-, Privat-, Schul- oder 
Arbeitsleben zu führen? 
Sehr 
Ziemlich 
䷤�ig 
Leicht 
�berhaupt nicht 
(10) Wie stark haben Ihre RLS-Beschwerden Ihre Stimmung beeintrchtigt
waren Sie z. B. 
wﱴend, niedergeschlagen, traurig, ängstlich oder gereizt? 
Sehr 
Ziemlich 
䷤�ig 
Leicht 
�berhaupt nicht 
3. Periodic Limb Movement Disorder (PLMD) 
Bei einer Schlafableitung (Polysomnographie) können periodische Bewegungen von Beinen 
und/oder Armen im Schlafen (PLMS) oder im Wachen (PLMW) auch ohne die typische RLS-
Symptomatik (insbesondere Bewegungsdrang) beobachtet werden (zur⃜bersicht siehe 
Hornyak et al 2006). Sie stellen ein zwar sehr hufig mit RLS-Symptomatik assoziiertes, 
insgesamt jedoch unspezifisches P棤nomen dar.  
gleichzeitig bestehende Schlafstrungen werden in der International Classification of Sleep 
Disorders (ICSD-2, 2005) als eigenstndiges Syndrom₄Periodic Limb Movement Disorder錀 
definiert. Die Kriterien der PLMD sind hierbei neu überarbeitet worden, ein Zusammenhang 
zwischen PLM und der klinischen Diagnose RLS ist sekundär. Da insbesondere keine 
relevanten neuen Therapiestudien zur isolierten PLMD publiziert wurden, wird hier nur kurz 
auf die neuen Definitionskriterien eingegangen. 
Tab. 2: Diagnosekriterien PLMD (ICSD-2, 2005) 
Im Polysomnogramm finden sich periodische Beinbewegungen im Schlaf (periodic 
leg movements in sleep – PLMS; Definition s. oben) 
Der PLMS-Index  (Anzahl der PLMS pro Stunde Schlafzeit) ist�  5/h bei Kindern 
�und  15/h bei Erwachsenen. 
Der Patient klagt über Schlafstungen oder Tagesmüdigkeit. 
Die PLMS können nicht durch eine andere schlafbezogene Erkrankung (RLS, REM-
Schlaf Verhaltensstung oder Narkolepsie) oder neurologische / internistische 
Erkrankung, Medikamenteneinnahme oder Substanzmissbrauch erklrt werden 
(PLMS, die am Ende von Apnoe-Phase auftreten, sollten nicht als  „echte錀 PLMS 
bzw. PLMD gewertet werden). 
Whrend die Hufigkeit von PLM mit dem Alter zunimmt und bei ca. 30% der über 50-
Jhrigen beobachtet werden kann, wird die diagnostische Bedeutung bzw. klinische Relevanz 
und gegebenenfalls vorhandene Therapiebedürftigkeit dieser P棤nomene ausschlie�ich durch 
die klinischen Beschwerden bestimmt. Dabei können betroffene Patienten über 
unterschiedlich stark ausgeprgte Schlafstungen bzw. eine erhöhte Tagesmüdigkeit klagen; 
zwischen der Anzahl der PLMS und dem Auftreten klinisch relevanter Schlafstungen 
scheint allerdings keine direkte Korrelation zu bestehen. Dem Auftreten von PLMS ohne 
weitere klinische Beschwerden wird keine pathologische Wertigkeit zugeschrieben, PLM in 
den Wachphasen (PLMW) sind bisher nur bei RLS Patienten untersucht worden, ob sie 
diagnosespezifisch sind, ist fraglich. Es existieren keine Normwerte fﰀr PLM, PLMS oder 
PLMW fﱲ verschiedene Altersgruppen. 
4. Pathophysiologie 
Die Pathophysiologie des RLS ist bisher noch unbekannt, jedoch haben neurophysiologische, 
zirkadiane, pharmakologische und bildgebende Studien zum Verstndnis der Erkrankung 
beigetragen.  
Auf Grund der guten therapeutischen Wirksamkeit von dopaminergen und opioidergen 
Substanzen geht man von einer Beteiligung der entsprechenden Neurotransmittersysteme aus. 
Es sind bisher bei RLS-Patienten keine strukturellen Vernderungen des zentralen 
Nervensystems beschrieben worden. In bildgebenden Untersuchungen mittels SPECT sowie 
PET-Technik fanden sich vereinzelt grenzwertig erniedrigte dopaminerge striatale 
Rezeptorbindungen, die auf eine Funktionsstung im striatalen dopaminergen System 
hinweisen. Es könnte sich hierbei auch um sekun擤re P棤nomene handeln. In 
Untersuchungen mittels funktioneller Kernspintomographie zeigten sich Hinweise fﱲ eine 
Beteiligung von Hirnstamm- und Kleinhirnstrukturen, in einer Studie mittels Diprenorphin 
eine mglicherweise auch sekunde Involvierung des medialen Schmerzsystems (Nucl. 
Caudatus, Putamen, Thalamus, Insulrer Cortex, Gyrus cinguli, orbitofrontaler Cortex, 
Amygdala) beim Auftreten von  RLS Symptomen. Neurophysiologische Befunde sprechen 
fﰀr eine Disinhibition bzw. Sensibilisierung⿜bererregbarkeit spinaler Bahnen mit 
Beteiligung des nozizeptiven Systems. Auch eine Beteiligung des peripheren und autonomen 
Nervensystems wird diskutiert. Inwieweit diese Strukturen an dem primären 
Auslemechanismus - falls es diesen überhaupt gibt - beteiligt sind, oder jeweils einen 
unterschiedlichen Beitrag bei der Entstehung der sensorischen und motorischen Komponente 
der Erkrankung haben, ist noch unklar. 
Bei über 50% der Patienten mit einem idiopathischen RLS liegt eine positive 
Familienanamnese vor. In einzelnen RLS-Familien gibt es Hinweise, dass die Erkrankung 
durch ein Hauptgen, das autosomal dominant oder auch rezessiv vererbt wird. Bisher sind 
sieben Loci auf Chromosom 12q, 9p, 14q, 2q, 20p, (RLS1-5) und Chr 4 und 17 kartiert 
worden, ein Gen ist bisher nicht bekannt. Patienten mit einem familiren RLS haben im 
Vergleich zu Patienten mit einem nicht-familiären RLS ein frﰀheres Erkrankungsalter (meist 
30-40 Jahre) (Winkelmann et al 2002, Winkelmann und Ferini-Strambi 2006). 
5. Diagnostik 
Anamnese 
Die Diagnose des Restless Legs-Syndroms (RLS) wird anhand der 
klinischen Symptome
gestellt. Die Essentiellen Kriterien, die obligatorisch vorhanden sein mﱳsen, wurden 1995 
von der International Restless Legs Syndrome Study Group aufgestellt und 2003 anhand der 
zunehmenden klinischen Erfahrung revidiert (The International Restless Legs Syndrome 
Study Group, 1995; Allen et al, 2003).  
Der neurologische Befund ist beim idiopathischen RLS in der Regel unauffllig. Im Hinblick 
auf die sekundren RLS Formen bzw. aus differentialdiagnostischen Überlegungen, soll 
sorgfltig nach einer Polyneuropathie und nach Radikulopathien gesucht werden. 
Der psychopathologische Befund ist bei Patienten mit einem RLS meistens unauffllig. 
Patienten, die infolge der Restless Legs-Beschwerden unter erheblichen Schlafstungen 
leiden, berichten jedoch 棤ufig über verminderte Leistungsfhigkeit, Erschöpfung und 
niedergedrﱣkte Stimmung, gelegentlich auch über morgendliche Antriebsstung, 
Freudlosigkeit und Grﱢelneigung, d. h. über Symptome, die fﱲ eine Depression typisch sind. 
Neuere Studien zeigen aber auch ein vermehrtes Auftreten von Depression und Angststung 
bei Patienten mit idiopathischem RLS (Winkelmann et al 2005).  
Die Lebensqualitt von behandlungsbedürftigen RLS-Patienten ist deutlich vermindert.  
Zusatzuntersuchungen 
5.1. Elektromyographie und Elektroneurographie  
Die Elektromyographie und die Elektroneurographie sollten bei entsprechenden klinischen 
Hinweisen zur differentialdiagnostischen Abgrenzung von Polyneuropathien durchgefﱨrt 
werden. Beim idiopathischen RLS finden sich fast immer altersentsprechende 
Nervenleitgeschwindigkeiten und elektromyographische Befunde. Eine Polyneuropathie kann 
einerseits ein RLS verstrken oder gar hervorrufen, aber andererseits auch RLS-nliche 
Symptome imitieren (RLS-Mimics), am hufigsten wohl beim Diabetes mellitus. Angaben 
zur Hufigkeit in epidemiologischen Studien zu diesem Problem sind aber nicht verfﰀgbar. 
5.2. Laboruntersuchungen 
Zum Ausschluss sekundrer RLS-Formen sollten folgende Werte bestimmt werden: 
Ferritin zur Bestimmung der Eisenspeicher  (Eisen-Substitution auch bei niedrig 
normalen Ferritin-Werten empfehlenswert. Nach klinischer Erfahrung ist ein Wert von 
mindestens 50mcg/l anzustreben.) 
mit häufigen Stadienwechseln, häufigen Wachphasen, vermehrtem Anteil an Stadium 1 und 
verlngerter Schlaflatenz. Der Nachweis von PLMS trgt zur Unterstﱴzung der Diagnose bei, 
insbesondere wenn ein Bezug zu Arousals ersichtlich wird. PLMS sind aber nicht obligat, da 
ca. 20% der RLS-Patienten PLMS-Werte im Normbereich aufweisen. PLMS sind nicht 
spezifisch, da sie auch ohne RLS auftreten können. Pseudo-PLM werden bei schlafbezogenen 
Atemstungen gefunden und können mittels PSG gut unterschieden werden. 
5.4. Aktigraphie und Immobilisationstests  
Als Alternativen zu dem technisch aufwendigen Verfahren der Polysomnographie kann eine 
Aktigraphie (Littner et al 2003) durchgeführt werden. Nachteil dieses Verfahrens ist, dass es 
den Bezug der Beinbewegungen zu den Schlafstadien sowie zu Arousals nicht erfasst. Eine 
andere Alternative zu der Polysomnographie sind die Immobilisationstests (Erfassung der 
Ausprgung der sensiblen Symptome und PLM-Messung im Wachzustand, Montplaisir et al 
1998).  
5.5. L-Dopa-Test  
Das Ansprechen auf L-Dopa wird in der klinischen Praxis gelegentlich zum diagnostischen 
Nachweis eines RLS verwendet, insbesondere wenn eine dopaminerge Therapie bisher nicht 
erfolgte bzw. der initiale Therapieeffekt nicht eindeutig eruierbar ist.  
Eine einmalige Gabe von 100mg L-Dopa wird nach Einsetzen der Beschwerden verabreicht, 
danach das Ansprechen anhand von Schweregradskalen bestimmt. Durch den Test kann bei 
bisher unbehandelten Patienten in 90% die vermutete  Diagnose eines RLS pharmakologisch 
unterstﱴzt werden (Sensitivitt 88%, Spezifitt 100% bei einer Verbesserung um 50% auf 
der Schweregradskala, Details bei Stiasny-Kolster et al 2006).  
Eine fehlende Besserung (d.h. 50% Besserung mit L-DOPA) schlie� ein RLS jedoch nicht 
sicher aus. 
6. Differentialdiagnosen 
Die häufigste und wichtigste Differentialdiagnose des RLS ist die Polyneuropathie (PNP). 
Erschwerend kann bei der Abgrenzung sein, dass einige Patienten sowohl eine PNP als auch 
eine eindeutige RLS Symptomatik aufweisen.  
6.1.⃜berwiegend sensible bzw. Schmerzsymptome und/oder 
Bewegungsstung 
Polyneuropathien, Erythromelalgie, Radikulopathien 
Vense Erkrankungen der Beine 
錀Painful legs and moving toesₓ– Syndrom 
Chronische Schmerzsyndrome anderer 쐀tiologie 
Benigne Muskel-/Wadenkrpfe 
Einschlafmyoklonien 
neuroleptika-induzierte Akathisie  
Generalisierte innere Unruhe z. B. im Rahmen einer psychischen Erkrankung  
Myelopathien, enger Spinalkanal 
6.2.⃜berwiegend Schlafstung und/oder Tagesmüdigkeit: 
Schlaf-Apnoe Syndrom 
PLMD (Periodic Limb Movement Disorder) ohne subjektive RLS Symptomatik 
7. Therapie 
Bei der medikamentsen Therapie handelt es sich um eine rein symptomatische Therapie.  
Die Indikation zur Therapie stellt sich aus dem subjektiven Leidensdruck, insbesondere dem 
Ausmaß des Bewegungsdrangs und der Schlafstrungen. Anamnestisch ist zuvor zu klren, 
ob Substanzen eingenommen werden, die ein RLS verstrken oder auslen können; diese 
sind nach Mlichkeit abzusetzen (siehe Tab.3). Einschrnkend muss angemerkt werden, dass 
die meisten in der Tabelle genannten Substanzen auf Einzelfallberichten beruhen, und viele 
davon auch vor 1995, d.h. vor der Publikation erster einheitlicher Diagnosekriterien fﱲ RLS 
berichtet wurden. Vor allem bei Patienten unter Antidepressiva wird ein Absetzen nur dann 
empfohlen, wenn die Behandlung nicht mehr nötig ist, oder ein zeitlicher Zusammenhang der 
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Mianserin Paik et al., 1989; Markkula and Lauerma, 1997 
Mirtazapin Bonin et al., 2000; Bahk et al., 2002, Teive et al., 2002; 
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Paroxetin Sanz-Fuentenebro et al., 1996 
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Risperidon Wetter et al., 2002 
Saccharine De Groot, 2006 
Sertralin Hargrave and Beckley, 1998 
Bei symptomatischem RLS kann die Behandlung einer zugrundeliegenden oder assoziierten  
Erkrankung  zu einer Beschwerdereduktion fﱨren (z.B. orale Eisensubstitution bei 
Eisenmangel oder bei niedrig normalen Ferritinwerten, Nierentransplantation bei urmischem 
RLS).
Fﰀr jede  Behandlung gilt generell: Die Einstellung der Dosis ist fﰀr jeden Patienten 
individuell zu optimieren. In Deutschland sind L-DOPA in Kombination mit Benserazid 
(Restex® und Restex® retard) in der Standard- und Retardform sowie die nicht ergolinen 
Dopaminagonisten Ropinirol (Adartrel긩 und Pramipexol (Sifrol긩 fﱲ die Indikation RLS 
zugelassen. Darﱢer hinaus liegen mehrere placebo-kontrollierte klinische Studien mit den 
Ergot-Dopaminagonisten Cabergolin und Pergolid, sowie den Non-Ergot-
Dopaminagonistenpflastern Rotigotin und Lisurid vor. Bei unzureichendem Ansprechen auf 
Dopaminergika oder Komplikationen können Opioide versucht werden. Kontrollierte 
Erfahrungen liegen bisher nur mit Oxycodon vor. Obwohl Opiate in der Praxis bei RLS 
棤ufig verwendet werden und insbesondere zur Therapie der Augmentation eine 
Behandlungsalternative zu Dopaminergika darstellen, sind nur wenige Daten verfﰀgbar.  
Alternativ können Carbamazepin oder Gabapentin (bis 1800mg) verabreicht werden. Aus 
theoretischen Überlegungen könnten Opiate oder Antiepileptika besonders geeignet sein bei 
schmerzhaften sekundren RLS-Formen, z.B. bei Polyneuropathie. Kurz- bis mittellang 
wirksame Benzodiazepinrezeptoragonisten können in Einzelfllen in Kombinationstherapie 
kurzzeitig indiziert sein. Kombinationen von Medikamenten aus verschiedenen 
Wirkstoffklassen sind bislang wissenschaftlich nicht untersucht.  
RLS mit intermittierenden Beschwerden / leichtes RLS: 
Fﱲ diese Gruppe von RLS-Patienten liegen keine extra ausgewiesenen Therapiestudien vor. 
Die bedarfsgerechte Therapie mit Levodopa/Benserazid ist jedochₖ bei entsprechendem 
Leidensdruck des Patienten - mglich, da hier keine Beschrnkung bezﱧlich des 
Schweregrades vorgegeben ist. Die frühen Levodopa –Studien haben die Patientenpopulation 
nicht nach Schweregrad, sondern nach Art der Symptomatik eingeschlossen. Es konnte 
jedoch eine sofortige Wirksamkeit der Therapie innerhalb weniger Tage dokumentiert werden 
Mittelgradig bis schwer ausgeprtes RLS 
Im Jahre 2006 wurden mit Pramipexol (Sifrol긩 und Ropinirol (Adartrel긩 die ersten 
Dopaminagonisten fﱲ die Indikation RLS zugelassen. Beide werden ca. 2  Stunden vor 
dem Zubettgehen eingenommen und, falls notwendig, entsprechend der Fachinformation 
aufdosiert. Die empfohlenen Dosen sind deutlich niedriger als bei der Parkinson-
Therapie. Bei Auswertung der Studien zeigt sich jedoch, da�auch schon geringere 
Dosierungen in der Aufdosierungsphase voll wirksam sind. Deshalb empfiehlt sich 
immer die Wirksamkeit der niedrigst mlichen Dosis abzuwarten (z.B. 0.25mg 
Ropinirol oder 0.088 mg Pramipexol) 
Dosierungen von Dopaminagonisten 
Die empfohlene Initialdosis von Pramipexol (Sifrol긩 betrgt ein halbe Tablette Sifrol® 0,18 
mg, einmal tglich. Bei nicht ausreichender Wirkung kann die Dosis  auf  1 Tablette Sifrol 
0,18 und weiter alle 4 Tage bis zu einer maximalen Tagesdosis von 3 Tabletten 0,18 mg 
erhöht werden. 
Die empfohlene Initialdosis von Ropinirol (Adartrel긩 betrgt 0,25 mg. Die Dosis wird laut 
Empfehlung aus den Studien am Tag 3 auf 0,5 mg, ab der 2.Woche auf 1 mg, ab der 3.Woche 
auf 1,5 mg und ab der 4.Woche auf 2 mg gesteigert. Um eine optimale Wirkung zu erreichen, 
kann eine weitere Dosiserhöhung (z.B. ab Woche 5: 2,5 mg, ab Woche 6: 3 mg, ab Woche 7: 
4mg) notwendig werden. Dosierungen über 4 mg wurden in den Zulassungstudien fﱲ RLS 
nicht untersucht. 
Kontrollierte Studien 
Tabelle 3 gibt eine⃜bersicht über placebo-kontrollierte, randomisierte Studien mit einer 
ausreichend großen Fallzahl, bei denen entweder objektive polysomnographische Parameter 
erfasst wurden oder die IRLS Anwendung fand. Die zitierten Studien sind hier bis 
einschlie�ich 31.12.2006 soweit diese in der PubMed aufgeführt sind. 
Die Mehrzahl der Daten fﰀr 
Ropinirol 
Pramipexol
 stammen aus den Zulassungsstudien 
der Industrie.  
Fﱲ den Dopaminagonisten 
Cabergolin
 (Stiasny-Kolster et al 2004 a und 2005) liegen 
ebenfalls kontrollierte Studien mit nachgewiesener Wirksamkeit bei RLS vor, obwohl keine 
Zulassung beantragt wurde. Bei ausgeprgtem RLS mit Symptomen tagsﱢer und/oder 
schweren Durchschlafstrungen scheinen nach klinischer Erfahrung Prarate mit einer 
lngeren Wirkungsdauer wie Cabergolin vorteilhaft zu sein, wenn keine ausreichende 
Wirkung mit den zugelassenen Substanzen erreicht werden kann. 
Weitere Dopaminagonisten wie 
Rotigotin
 (Stiasny-Kolster et al 2004 b) und
 Lisurid 
(Benes 
in Pflasterform befinden sich fﱲ die Indikation RLS noch in der klinischen Prﱦung, 
obwohl die publizierten klinischen Studien bereits eine Effizienz bei RLS zeigen. 
Vergleichende Studien der Dopaminagonisten liegen nicht vor. 
Langzeitstudien von mehr als 1 Jahr zu Nebenwirkungen liegen fﱲ keinen DA bei RLS vor. 
Zusammenfassend muß bei der Therapie mit Dopaminagonisten bei RLS betont werden, da�
eine individuelle Titration und Dosisanpassung und ggf. auch zeitliches Splitting der Dosis 
notwendig sein kann, um eine optimale Beschwerdelinderung zu erreichen. Ein derartig 
individuell differenziertes Therapieregime bildet sich in den derzeitigen Therapiestudien nicht 
ab. 
Beim klinischen Einsatz ist neben der Wirkung auf die RLS-Beschwerden auch noch das 
Nebenwirkungsprofil zu berﱣksichtigen und es gilt natﱲlich auch zu prﱦen, auf welche 
Datenbasis sich die erhobenen Ergebnisse stﱴzen. Dies war jedoch noch nicht Gegenstand 
dieser⃜bersicht. 
Die meisten klinischen Studiendaten sind derzeit zu den Non-Ergot-Dopaminagonisten 
Ropinirol und Pramipexol publiziert. Insgesamt wurden mehrere hundert  Patienten mit RLS 
in klinischen Studien untersucht, der Großteil der Daten ist bereits publiziert. 
Nebenwirkungen: Die Nebenwirkungen smtlicher Dopaminagonisten – insbesondere in den 
ersten 4 Wochen der Behandlung - sind wie bekannt überwiegend �belkeit, Benommenheit, 
orthostatische Dysregulation. Wegen spezifischer Nebenwirkungen der Ergot-Agonisten  wie 
Herzklappenfibrosen und anderer z.B. pleuraler Fibrosen gelten Ergot-Agonisten wie bei der 
Parkinson-Erkrankung derzeit nicht mehr als Medikamente erster Wahl, wenn ein 
Dopaminagonist indiziert ist (Zanettini et al 2007). Werden Ergot-Agonisten wie Pergolid 
oder Cabergolin jedoch verabreicht, wird eine Kontrolle des Herzechobefundes alle 6 Monate 
empfohlen.  
Therapie mit nicht-dopaminergen Substanzen 
Bei unzureichendem Ansprechen auf Dopaminergika können Opioide angewandt werden. 
Kontrollierte Erfahrungen liegen bisher nur mit Oxycodon vor (Walters et al 1993). Die 
Therapie mit Opiaten ist im klinischen Alltag, insbesondere bei Komplikationen der 
dopaminergen Therapie durchaus verbreitet, obwohl keine ausreichenden Studienergebnisse 
existieren. Tilidin oder Tramadolol sind die unter Experten am meisten verwendeten 
Substanzen in Deutschland. Kombinationen von Opiaten mit dopaminergen Substanzen sind 
mlich, aber ebensowenig untersucht. Alternativ können Carbamazepin oder Gabapentin 
(bis 1800 mg, aufgeteilt in mehrfachen Dosierungen, Garcia-Borreguero et al 2002) 
verabreicht werden.  
Kurz wirksame Benzodiazepine oder strukturverwandte Substanzen können in Einzelfllen in 
einer Kombinationstherapie indiziert  sein, wenn unter dopminergen Substanzen vermehrte 
滤chtliche Wachphasen oder Einschlafstungen auftreten. Diese oder andere Kombinationen 
von Medikamenten aus verschiedenen Wirkstoffklassen sind bislang wissenschaftlich nicht 
untersucht. 
Spezifische Nebenwirkung bei Therapie des RLS: Augmentation 
Die₄Augmentation“ gilt als wichtigste Komplikation insbesondere dopaminerger Therapien 
(Allen und Earley, 1996). Sie wurde fﱲ L-DOPA, aber auch fﱲ Dopaminagonisten 
beschrieben. Augmentation bezeichnet einen frﱨeren Beginn der Symptomatik im 24-
Stunden-Verlauf, ein schnelleres Einsetzen der Beschwerden, wenn sich die Patienten in Ruhe 
befinden und/oder ein Ausdehnen der Beschwerden auf andere Kperbereiche unter stabiler 
Therapie. Eine Wiederzunahme der Intensit der Beschwerden gilt als weiteres Symptom der 
Augmentation, kann aber auch ein Nachlassen der Wirksamkeit der aktuellen Dosierung des 
verabreichten Medikaments sein (Toleranz). Ergebnisse über die Hufigkeit von 
Augmentation aus doppelblinden Untersuchungen liegen derzeit nur in Abstract –Form vor 
und zeigen fﰀr Levodopa/Benserazid ein dosisabhängiges Risiko, das jedoch insgesamt 
geringer erscheint als in offenen und retrospektiven Fallserien. Schon Dosierungen über 
200mg/24h können zu Augmentation fﱨren. Bei schwerer Augmentation ist eine Umstellung 
der Therapie die Methode der Wahl. Bei Augmentation unter L-DOPA sollte man auf 
Dopaminagonisten, evtl. auch in kleineren Dosierungen mit dose splitting oder Opiattherapie, 
bei Augmentation unter Dopaminagonisten auf Opiate umstellen. Studien hierzu sind noch 
nicht verfﰀgbar. 
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Anmerkungen fﰀr Österreich (Prof. Birgit Hgl, Neurologische Klinik, Universitt Innsbruck)): 
In 혀sterreich sind nur Levodopa (Restex Tabl und Retardkapseln) und Pramipexol (Sifrol Tbl.) spezifisch 
fﱲ die Behandlung des RLS zugelassen. Ropinirol (Requip) ist frei verschreibbar und erstattungsfhig, 
der Einsatz beim RLS ist jedoch off-label. Adartrel steht in Österreich nicht zur Verfﰀgung, da eine 
Zulassung von Ropinirol fﱲ RLS von GSK Wien nicht angestrebt wurde. 
Therapieempfehlung: 
Beim intermittierenden RLS mit nur sporadischen Beschwerden Levodopa. In allen anderen Flen eines 
behandlungsbedürftigen RLS Einstellung auf einen Dopaminagonisten in mlichst niedriger Dosis, z.B. 
Pramipexol 0.18 mg. 
Anmerkungen fﰀr die Schweiz (PD Dr. Johannes Mathis, Neurologische Klink, Universitt Bern): 
In der Schweiz sind Madopar, Madopar DR (ein Kombinationsprparat von Standard- mit einem slow-
release Madopar), Madopar LIQ, Sifrol und Adartrel offiziell kassenzulsig beim Restless Legs 
Syndrom. Weitere Dopaminagonisten, Antiepileptika oder Opiate können bei der nötigen medizinischen 
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Gﱬtigkeitsdauer/Aktualisierung 
Erstellungsdatum 31.1.2007 
Expertengruppe 
Autoren 
Dr. med. Heike Benes, Institut fﱲ Schlafmedizin „Somnibene錀, Schwerin  
PD Dr. med. Magdolna Hornyak, Psychiatrische Universitsklinik,  Freiburg,  
PD Dr. med. Karin Stiasny-Kolster, Neurologische Universitsklinik, Marburg,  
Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Paracelsus-Elena Klinik, Kassel, Universit Gtingen 
PD Dr. med. Juliane Winkelmann, Max-Planck Institut fﱲ Psychiatrie, München und Institut fﱲ 
Humangenetik, München. 
Fﱲ⃖sterreich: Prof. Dr. Birgit Högl, Neurologische Klinik, Universit Innsbruck 
Fﱲ die Schweiz: PD Dr. Johannes Mathis, Neurologische Klinik, Universit Bern 
Federfﰀhrend:
 Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder 
Paracelsus-Elena Klinik, Klinikstr. 16, 34128 Kassel  
e-mail  [email protected] 
Selbsthilfegruppen 
Deutsche RLS-Vereinigung e.V. 
www.restless-legs.org
Schweizer RLS-Vereinigung 
www.restless-legs.ch
혀sterreichische RLS-Vereinigung 
www.restless-legs.at
Verfahren zur Konsensbildung: 
Korrigiert durch die Kommission Leitlinien der DGN und den Vorstand der DGN. Endgﱬtig 
verabschiedet in einer email Konsensusbildung bis zum 31.1.2007 . Die einzelnen Paragraphen der 
Leitlinie wurden unter den Mitgliedern der Gruppe aufgeteilt, die endgﰀltige Leitlinie wurde von allen 
Mitgliedern gelesen und kommentiert und stellt einen Konsensus der Mitglieder dar.